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Am 28.11.2017 ist "Nummer 5" bei meinen 4 anderen Meerschweinchen eingezogen. Sie hat hier einen Gnadenbrotplatz gefunden, da sie vor wenigen Tagen ihr letztes Rudelmitglied verloren hat. Die Zusammenführung lief leichter als erwartet und bei gelegentlich auftretendem Gezicke ging mein Kastrat Hektor dazwischen. Ich hoffe, die Kleine hat noch eine schöne Zeit bei meiner 4er-Bande.

Seit dem 22.10.16 ist wieder Leben in der Bude und man ist wieder mehr an der frischen Luft, weil Abby - Labrador-Golden Retriever-Mix- eingezogen ist.

Oktober 2016: Eigentlich sollte ja einen Hund aus dem Tierschutz einziehen, aber nach längerer Suche in Tierheimen und auch bei verschiedenen Tierschutzvereinen aus Spanien und Griechenland, wurde klar, dass doch wieder mehr in  Gegend geguckt werden sollte. So wurde ein Welpe gefunden. Sie ist am 20.08.16 geboren und wurde Abby getauft. Bilder sind schon ein paar da und weitere werden natürlich folgen.

Hundesuche: Gerne hätte ein Hund aus dem Tierschutz eine zweite Chance erhalten sollen, aber entweder waren sie doch zu alt oder unverträglich mit Hunden oder zu ängstlich oder zu wild und hyperaktiv und 1 x kam auch meine berufliche Situation dazwischen, was das Vorhaben für einige Zeit auf's Eis gelegt hatte. Ebenfalls wurde über eine Pflegestelle nachgedacht, aber da bekam man manchmal einfach keine zeitnahen Rückmeldungen oder Infos zu den Hunden, die auf der Website jedoch ganz anders waren bzw. teilweise gar nicht erwähnt worden sind, weshalb das dann nicht weiter verfolgt wurde. Als sich dann wegen einer Pflegestelle (Milou) doch noch was ganz spontan tat, war ich leider bereits dabei Abby kennenzulernen: Ein Hotelzimmer war gebucht, weil der Besuch dort gleich mit einem kleinen Spontantrip an der Ostsee verbunden wurde. Ansonsten wäre das sicher was geworden. Für Milou hatte ich mich schon vor längerer Zeit mal sehr interessiert, jedoch kamen Bedenken auf, da man zu ihr ja noch nicht sagen konnte, wie sie sich im Haus, Garten und Auto etc. verhält. Die Freude war groß, als sie ein anderes gutes Zuhause in Deutschland gefunden hatte - was ja allerdings doch erstmal nur von ganz kurzer Dauer sein sollte, jedoch am 10.10.16 endlich ein glückliches Ende fand, d. h. es zu einer guten Vermittlung kam. Auf jeden Fall: Wer schon mal Welpen gesehen und kennen gelernt hat, weiß bestimmt wie schwer es dann ist, von dieser Idee wieder abzukommen.

September 2016: Mittlerweile ist es ein Jahr her, dass Angie nicht mehr da ist und langsam ist es so, dass ich mit einem Schmunzeln an manche lustigen Erlebnisse mit ihr denken kann, auch wenn der letzte Tag mit ihr wohl immer im Gedächtnis bleiben wird und ich schon Angst davor habe, sowas noch mal erleben zu müssen. Jedoch bin ich jetzt auch der Meinung, dass es gut und richtig wäre, allmählich wieder einem neuen Hund eine Chance auf ein gutes Leben zu geben, also wird jetzt wieder geguckt...

Am 07.06.2016 ist Vroni eingezogen: eine ganz junge Meeri-Dame, die sich mittlerweile auch ganz gut in die Gruppe integriert hat.

Seit dem 08.04.16 leben 3 Meerschweinchen bei mir: 2 ganz junge Mädels Sina & Tina (im März 2016 geboren) und ein 1-jähriger Kastrat Hektor. Bilder sind in meiner Bildergalerie Tiere zu sehen. Die 3 habe ich von hier geholt. Vorher habe ich noch einen Stall gebaut, damit ich nachher weniger Arbeit habe ihn sauber zu halten, denn die üblichen Käfige, die man überall kaufen kann, finde ich etwas umständlich in der Handhabung.

Seit ein paar Tagen haben sie ihren Stall draußen bezogen.

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 Nichts bleibt wie es ist...

Meine Hündin Angie holte ich aus dem Tierheim, als sie 1 Jahr alt war und dort aus unbekannten Gründen abgegeben wurde - angeblich nur zur Urlaubsbetreuung. Irgendwie hat die Vorbesitzerin jedoch vergessen, sie dort wieder abzuholen. Die Hundetrainerin (die Angie aus dem Tierheim bereits kannte) und deren Hundeschule ich dann mit ihr besuchte, äußerte den Verdacht, dass Angie bestimmt geschlagen worden sei in der Vergangenheit. Das nahm ich auch an, denn sie war echt sehr ängstlich am Anfang: sobald man nur mal die Stimme erhob, schrak sie schon zusammen und machte sich ganz klein, legte die Ohren an und zog den Schwanz ein. Sie war ca. 3 Wochen im Tierheim, als sie mich dann erblickte und ich sie. Damals war ich auf der Suche nach einem langhaarigen schwarzen Schäferhund, also so ziemlich genau das Gegenteil von dem was ich dann bekam. Aber ich bin sehr froh darüber, denn ohne sie wäre mein Leben um viele schöne Erlebnisse und Erfahrungen ärmer! Sie war der einzigste Hund, der am Gitter hochsprang ohne zu bellen, sondern freundlich mit dem Schwanz wedelte und sofort meine Hand abschleckte, also hatte sie mich ausgesucht, wie man so schön sagt! Ich nahm sie mit, um sie zu baden und wenn sie mich dabei nicht "fraß" dürfte sie bleiben und: sie blieb und das für 14 Jahre und 8 Monate!

Sie trug meine Schuhe hinter mir her, schleppte Zeitungen und Werbung in die Wohnung, räumte leere Flaschen auf, brachte Fernbedienungen sowie Taschentücher und Schuhe, konnte Schubladen öffnen, die ich mit Stofffetzen präpariert hatte, hob Heruntergefallenes auf und überreichte mir immer stolz alles, damit sie dafür ihre Leckerlies bekam. 

Sie mochte Karotten, Leckerlies, Gurken, ihr Futter, Zähne geputzt kriegen, Streicheleinheiten, Spaziergänge, ihre Übungen (und zwar auch noch im Alter), war ein Balljunkie, eine Wasserratte, liebte Brett- und Suchspiele sowie Auto fahren, aber sie hasste Silvesterknallerei und aufdringliche Hunde.

Wir wurden ein eingespieltes Team, nachdem wir anfangs unsere Problemchen hatten, weil sie sich "künstlerisch" daran machte meine Möbel anzunagen oder Dinge zu verunstalten, wenn ich bei der Arbeit war. 1 x auf frischer Tat ertappt und "zur Rechenschaft gezogen" unterließ sie solche Unternehmungen dann zum Glück. Man hält es kaum für möglich, aber sie konnte quasi irgendwie reden, was man nicht erklären kann, denn man muss diese Laute gehört und ihre Mimik dazu gesehen haben - alle die sie kennen gelernt haben, wissen von was ich rede. Bellen hörte man sie jedoch nur, wenn etwas wirklich seltsam bzw. verdächtig war, es an der Tür klingelte, sie andere Hunde zum Spiel aufforderte oder ich sie dazu animierte. Sie konnte Unmut äußern, indem sie irgendwie vor sich hin brummte oder einen mit ihrem Kopf anstoß, wenn sie z. B. gestreichelt werden wollte. Ebenso zeigte sie jedoch auch sehr deutlich, wenn sie jemanden gar nicht mochte, dann sollte man sie auch in Ruhe lassen - allerdings mochte sie zum Glück nur ganz wenige Leute überhaupt nicht.

Kurz: sie hat mir sehr viel Freude bereitet, mich oft überrascht, auf mich aufgepasst, war immer da und sie hat mein Leben bereichert.

Man merkte ihr in den letzten Wochen ihr Alter immer mehr an: sie brauchte länger, um aufzustehen und auch sich hinzulegen, ihr Tempo beim Gassi gehen wurde zusehendst langsamer, die Runden somit kleiner und ihre Arthrose musste mit Tabletten behandelt werden, außerdem wuchs ihr "Knubbel" am Bein und fing an sie langsam doch zu nerven, am liebsten schien sie jetzt zu schlafen. Jedoch schmeckte ihr ihr Fressen wie eh und je und sie versuchte trotz allem immer wieder mal mit den anderen Hunden zu spielen.

Leider musste ich sie am 31.08.2015 einschläfern lassen, weil genau der Fall eingetreten war, den mir der Tierarzt schon vorhergesagt hatte: sie konnte an dem Morgen gar nicht mehr aufstehen, sie bemühte sich zwar und schaffte es noch mit den Vorderpfoten, aber mit den hinteren kam sie, auch mit meiner Hilfe, gar nicht mehr hoch. Nun ist sie also über die

 Regenbogenbrücke

gegangen und ich vermisse sie immer noch sehr. Zum Glück bleiben die vielen guten Erinnerungen und somit wird sie doch niemals ganz weg sein. Vor kurzem fand ich noch einen passenden Link, der so manch einen zwingen wird, Taschentücher zu holen.

 

Ich weiß noch nicht, ob der Spruch von Heinz Rühmann stimmt, dass ein Leben ohne Hund möglich ist, aber sich nicht lohnt? Auf jeden Fall ist jetzt alles ganz anders ohne Hund.

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Ich hatte neben meiner treuen Begleiterin Angie auch noch Meerschweinchen (1 x waren es 8 auf einen Streich, viele davon von der Meerschweinchenhilfe), einen Wellensittich, Katzen, eine Schildkröte, ein Pflegepferd sowie einen zugeflogenen Nymphensittich und aufgewachsen bin ich schon mit Hunden und Meerschweinchen. Des Weiteren war ich Gassigängerin beim Tierheim, bevor ich Angie zu mir geholt habe.

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Tiere