Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Regenbogenbrücke

 

16.06.18: Heute ist Tina, eines meiner Meerschweinchen mit Herzproblemen verstorben.

 

September 2016: Mittlerweile ist es ein Jahr her, dass Angie nicht mehr da ist und langsam ist es so, dass ich mit einem Schmunzeln an manche lustigen Erlebnisse mit ihr denken kann, auch wenn der letzte Tag mit ihr wohl immer im Gedächtnis bleiben wird und ich schon Angst davor habe, sowas noch mal erleben zu müssen. Jedoch bin ich jetzt auch der Meinung, dass es gut und richtig wäre, allmählich wieder einem neuen Hund eine Chance auf ein gutes Leben zu geben, also wird jetzt wieder geguckt...

 

 

Nichts bleibt wie es ist...

Meine Hündin Angie holte ich aus dem Tierheim, als sie 1 Jahr alt war und dort aus unbekannten Gründen abgegeben wurde - angeblich nur zur Urlaubsbetreuung. Irgendwie hat die Vorbesitzerin jedoch "vergessen", sie dort wieder abzuholen. Die Hundetrainerin (die Angie aus dem Tierheim bereits kannte) und deren Hundeschule ich dann mit ihr besuchte, äußerte den Verdacht, dass Angie bestimmt geschlagen worden sei in der Vergangenheit. Das nahm ich auch an, denn sie war echt sehr ängstlich am Anfang: sobald man nur mal die Stimme erhob, schrak sie schon zusammen und machte sich ganz klein, legte die Ohren an und zog den Schwanz ein. Sie war ca. 3 Wochen im Tierheim, als sie mich dann erblickte und ich sie. Damals war ich auf der Suche nach einem langhaarigen schwarzen Schäferhund, also so ziemlich genau das Gegenteil von dem was ich dann bekam. Aber ich bin sehr froh darüber, denn ohne sie wäre mein Leben um viele schöne Erlebnisse und Erfahrungen ärmer! Sie war der einzigste Hund, der im Tierheim am Gitter hochsprang ohne zu bellen, sondern freundlich mit dem Schwanz wedelte und sofort meine Hand abschleckte, also hatte sie mich ausgesucht, wie man so schön sagt! Ich nahm sie mit, um sie zu baden und wenn sie mich dabei nicht "fraß" dürfte sie bleiben und: sie blieb und das für 14 Jahre und 8 Monate!

Leider musste ich sie am 31.08.2015 einschläfern lassen, weil genau der Fall eingetreten war, den mir der Tierarzt schon vorhergesagt hatte: sie konnte an dem Morgen gar nicht mehr aufstehen (aufgrund ihrer Arthrose), sie bemühte sich zwar und schaffte es noch mit den Vorderpfoten, aber mit den hinteren kam sie, auch mit meiner Hilfe, gar nicht mehr hoch. Nun ist sie also über die

 Regenbogenbrücke

gegangen. Zum Glück bleiben die vielen guten Erinnerungen und somit wird sie doch niemals ganz weg sein.

 Ich weiß noch nicht, ob der Spruch von Heinz Rühmann stimmt, dass ein Leben ohne Hund möglich ist, aber sich nicht lohnt?

-------------

Ich hatte neben Angie auch noch Meerschweinchen (1 x waren es 8 auf einen Streich, viele davon von der Meerschweinchenhilfe), einen Wellensittich, Katzen, eine Schildkröte, ein Pflegepferd sowie einen zugeflogenen Nymphensittich und aufgewachsen bin ich schon mit Hunden und Meerschweinchen. Des Weiteren war ich Gassigängerin beim Tierheim, bevor ich Angie zu mir geholt habe.

-------------